Okay, so you want to get your surfboard waxed up right? It sounds simple, but there’s actually a bit more to it than just rubbing a block on your board. Getting the right grip is super important for catching waves and staying on. We’re going to break down how to pick the best surf-wax-richtig for the water temp, how to put it on so it actually sticks, and some handy tricks to keep it working well. Let’s get your board ready to shred!
Key Takeaways
- Choosing the right surf wax depends heavily on the water temperature where you’ll be surfing. Using the wrong wax can make it too soft and sticky or too hard and slippery.
- A basecoat wax provides a solid foundation for your topcoat, making the grip last longer and applying the topcoat easier. While not strictly necessary for beginners, it’s a good step for experienced surfers.
- There are several ways to apply surf wax, like circular motions, parallel lines, or diagonal patterns. Experiment to find what works best for you and creates those useful ‚wax bumps‘.
- Regularly maintaining your wax layer by ‚roughing it up‘ with a wax comb after surfing or before your next session is key to keeping that grip fresh.
- Sand, dust, and direct sun are the enemies of your wax job. Keep your board clean and out of direct heat when possible to prevent the wax from melting or becoming gritty.
Das Richtige Surf-Wax Wählen
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Surf-Wax Und Wassertemperatur
Beim Surfen ist der richtige Grip auf dem Brett Gold wert. Und der kommt vom Wachs. Aber Achtung: Nicht jedes Wachs ist für jedes Wasser geeignet. Stell dir vor, du stehst im kalten Nordatlantik und hast Wachs drauf, das für die Karibik gedacht ist. Das Zeug wird steinhart, und du rutschst ab, bevor du überhaupt eine Welle erwischst. Oder umgekehrt: Du surfst in warmen Gefilden mit Wachs für kaltes Wasser – das wird matschig und klebt nur noch am Board, statt dir Halt zu geben.
Deshalb gibt es verschiedene Wachssorten, die auf die Wassertemperatur abgestimmt sind. Die Hersteller geben das meistens auf der Verpackung an, oft mit Farben oder Bezeichnungen wie "Cold Water", "Cool Water", "Warm Water" oder "Tropical Water".
Hier mal eine grobe Übersicht:
- Unter 14 °C (Cold Water): Das Wachs ist härter, damit es nicht schmilzt.
- 13 °C – 20 °C (Cool Water): Ein Mittelding, für gemäßigte Temperaturen.
- 19 °C – 26 °C (Warm Water): Etwas weicher, damit es auch bei wärmeren Temperaturen klebt.
- Über 26 °C (Tropical Water): Das weichste Wachs, das bei Hitze nicht zerläuft.
Die Wahl des richtigen Wachses ist also entscheidend für deinen Grip. Es ist wie beim Werkzeug – für jede Arbeit das passende nehmen.
Denk dran, dass diese Angaben nur Richtwerte sind. Jeder Hersteller hat da seine eigene Skala, und auch die genaue Temperatur kann schwanken. Am besten schaust du immer auf die Packung oder fragst im Surfshop nach, wenn du unsicher bist.
Topcoat Wachs Für Anfänger, Basecoat Für Erfahrene
Wenn du gerade erst anfängst mit dem Surfen, ist ein einfaches Topcoat-Wachs meistens völlig ausreichend. Das ist das Wachs, das du direkt auf dein Board packst und das dir den Grip gibt. Es ist einfacher aufzutragen und erfüllt seinen Zweck für die ersten Sessions.
Für die, die schon ein bisschen länger auf dem Brett stehen und wissen, was sie tun, gibt es noch den sogenannten Basecoat. Das ist eine Art Grundierung, ein härteres Wachs, das du vor dem eigentlichen Topcoat aufträgst. Der Vorteil? Der Basecoat hält länger und sorgt dafür, dass das Topcoat besser haftet und nicht so schnell abnutzt. Das ist besonders praktisch, wenn du viel surfst oder in unterschiedlichen Bedingungen unterwegs bist. Man muss den Basecoat nicht so oft erneuern wie das Topcoat, was auf Dauer Zeit und Wachs spart.
Bekannte Wachsmarken Und Ihre Eigenschaften
Auf dem Markt gibt es eine ganze Reihe von Wachsmarken, und jeder Surfer hat da so seine Favoriten. Manche schwören auf den Geruch, andere auf die Haltbarkeit oder wie gut sich das Wachs auftragen lässt. Es gibt keine pauschale Empfehlung, welches Wachs das beste ist, denn das hängt stark vom persönlichen Geschmack und den Surfbedingungen ab.
Einige der bekanntesten Marken sind:
- Mr. Zog’s Sex Wax: Wahrscheinlich der Klassiker schlechthin. Bekannt für seine vielen verschiedenen Duftrichtungen und gute Performance.
- Sticky Bumps: Eine weitere sehr beliebte Marke, die oft für ihre Langlebigkeit und ihren starken Grip gelobt wird. Manche sagen, es sei besonders gut biologisch abbaubar.
- WaxyWax: Eine Marke, die vielleicht nicht ganz so bekannt ist, aber auch ihre treuen Anhänger hat.
Die meisten dieser Wachse kommen in kleinen Blöcken, so um die 75 Gramm, und kosten meist zwischen 2,50 und 4 Euro. Manchmal bekommt man sogar ein Wachs geschenkt, wenn man im Surfshop einkauft. Es lohnt sich also, mal ein bisschen durchzuprobieren, um deinen persönlichen Favoriten zu finden.
Vorbereitung Des Surfbretts
Bevor du überhaupt ans Wachsen denkst, muss dein Board tipptopp vorbereitet sein. Das ist kein Hexenwerk, aber ein paar Dinge sind wichtig, damit das neue Wachs auch richtig hält und du nicht ständig abrutschst. Stell dir vor, du baust ein Haus – ohne ein sauberes Fundament wird das nichts, oder? Genauso ist es beim Surfen.
Altes Wachs Entfernen
Das ist der erste Schritt und ehrlich gesagt, manchmal der nervigste. Wenn dein Board schon ein paar Sessions hinter sich hat, klebt da wahrscheinlich eine dicke Schicht altes Wachs drauf. Das muss weg. Am besten legst du dein Board dafür in die Sonne. Das Wachs wird dann schön weich und lässt sich leichter abkratzen. Wenn die Sonne mal nicht mitspielt, tut’s auch ein Föhn. Nimm dann einen Wachskamm oder eine alte Plastikkarte und schab das Zeug runter. Sei nicht zu zimperlich, aber pass auf, dass du das Board nicht zerkratzt. Danach nimmst du ein Tuch, vielleicht mit ein bisschen Reinigungsalkohol oder speziellem Wachsentferner, und wischst die letzten Reste weg. Das Board sollte danach sauber und fettfrei sein.
Reinigung Des Decks
Nachdem das alte Wachs weg ist, geht’s ans Eingemachte: das Deck muss richtig sauber werden. Manchmal bleiben doch noch kleine Wachsreste oder Staub zurück. Ein sauberes Deck ist super wichtig, damit das neue Wachs gut haftet. Stell dir vor, du willst Kleber auf eine staubige Oberfläche machen – hält nicht gut, oder? Also, nimm ein sauberes Tuch und wisch das ganze Deck nochmal gründlich ab. Wenn du ganz penibel sein willst, kannst du auch ein bisschen Reiniger auf Wasserbasis verwenden, aber achte darauf, dass das Board danach komplett trocken ist.
Die Bedeutung Eines Sauberen Boards
Warum der ganze Aufwand? Ganz einfach: Ein sauberes Board ist die Basis für guten Grip. Wenn noch altes Wachs, Schmutz oder Sand drauf ist, haftet das neue Wachs nicht richtig. Das Ergebnis? Du rutschst ab, verlierst den Halt und hast keinen Spaß im Wasser. Außerdem sieht ein frisch gewachstes, sauberes Board einfach besser aus. Denk dran: Das Wachs ist dein einziger Kontaktpunkt zum Board, also gib ihm die beste Grundlage, die du kannst. Es lohnt sich wirklich, sich die Mühe zu machen, denn so hast du länger was vom Wachs und mehr Sicherheit beim Surfen.
Der Basecoat: Die Grundlage Für Langanhaltenden Grip
Okay, lass uns über den Basecoat sprechen. Das ist quasi die Grundierung für dein Surfboard, die dafür sorgt, dass dein eigentliches Wachs länger hält und du nicht ständig nachwachsen musst. Stell dir das wie eine erste Schicht Farbe auf einer Wand vor, bevor die eigentliche Farbe draufkommt. Ein guter Basecoat ist das A und O für anhaltenden Grip.
Warum Ein Basecoat Sinn Macht
Warum sollte man sich die Mühe machen? Ganz einfach: Ein Basecoat bildet eine härtere, beständigere Schicht auf deinem Deck. Diese Schicht ist nicht so weich wie das normale Topcoat-Wachs und hält daher viel länger. Das bedeutet, du sparst dir das ständige Nachwachsen zwischendurch, was gerade an einem langen Surftag echt nervig sein kann. Außerdem hilft der Basecoat dabei, die kleinen Unebenheiten zu schaffen, die später den Grip deines Topcoats verbessern. Es ist wie ein Fundament für dein Haus – ohne ein solides Fundament wird alles andere auch nicht lange halten.
Auftragen Des Basecoats Mit System
Das Auftragen ist eigentlich kein Hexenwerk. Nimm deinen Basecoat-Block und reibe ihn mit etwas Druck über das gesamte Deck, überall dort, wo du später stehen wirst. Viele machen das in kreisenden Bewegungen, andere bevorzugen parallele oder diagonale Striche. Wichtig ist, dass du eine gleichmäßige Schicht aufbaust. Du solltest kleine Wachshubbel sehen können, wenn du fertig bist. Manche Leute tragen den Basecoat auch in einer Art "Schachbrettmuster" auf, um sicherzustellen, dass wirklich jede Ecke abgedeckt ist. Das Ziel ist eine solide, leicht strukturierte Oberfläche.
Basecoat Für Verschiedene Wassertemperaturen
Die gute Nachricht ist: Für den Basecoat musst du dir bei der Wassertemperatur weniger Gedanken machen als beim Topcoat. Die meisten Basecoats sind relativ temperaturunabhängig. Sie sind dazu da, eine Basis zu schaffen, egal ob das Wasser kalt oder warm ist. Du wählst deinen Basecoat also eher nach der Haltbarkeit aus. Wenn du dann das Topcoat aufträgst, achtest du natürlich auf die passende Temperatur. Aber für die Grundschicht kannst du meistens auf einen universellen Basecoat zurückgreifen. Das macht die Sache einfacher, oder?
Das Topcoat Auftragen Für Optimalen Halt
Die Wahl Des Richtigen Topcoat Wachses
Nachdem der Basecoat (falls du einen benutzt hast) drauf ist, kommt jetzt das eigentliche Topcoat-Wachs. Das ist das, was du direkt spürst, wenn du auf dem Board stehst. Die wichtigste Regel hier: Achte auf die Wassertemperatur! Nimmst du ein Wachs für kaltes Wasser in der Karibik, wird das Zeug matschig und du rutschst ab. Umgekehrt, wenn du ein Tropenwachs im kalten Nordatlantik benutzt, ist es steinhart und bietet kaum Grip. Die meisten Marken haben klare Angaben auf der Verpackung, oft mit Farbcode. Schau da genau hin.
| Wassertemperatur | Wachsbezeichnung | Beispiel (Mr. Zog’s) |
|---|---|---|
| unter 14 °C | Cold Water | Grünes Label |
| 13 °C – 20 °C | Cool Water | Oranges Label |
| 19 °C – 26 °C | Warm Water | Rotes Label |
| über 26 °C | Tropic Water | Blaues Label |
Diese Angaben sind aber nur Richtwerte, jeder Hersteller tickt da ein bisschen anders. Wenn du viel unterwegs bist und die Temperaturen wechseln, gibt es Wachse, die einen breiteren Bereich abdecken. Das ist aber oft ein Kompromiss. Manchmal ist es besser, ein Wachs für kälteres Wasser zu nehmen, wenn du unsicher bist, als eins, das zu weich wird.
Techniken Zum Auftragen Des Topcoats
Jetzt wird’s handwerklich. Es gibt nicht DIE eine richtige Methode, jeder Surfer hat da so seine eigene Vorliebe entwickelt. Probier einfach aus, was sich für dich gut anfühlt. Eine gängige Methode ist, das Wachs mit der Ecke des Blocks in kleinen, kräftigen Kreisen auf das Deck zu reiben. Stell dir vor, du polierst das Brett. Andere schwören darauf, das Wachs parallel zum Stringer (der Mittelnaht des Boards) oder diagonal in Kreuz- und Querbewegungen aufzutragen. Manche mischen das sogar. Wichtig ist, dass du das ganze Deck abdeckst, besonders da, wo deine Füße normalerweise stehen. Du solltest am Ende so kleine Wachshubbel haben, die für den nötigen Halt sorgen.
Wenn du einen Basecoat verwendet hast, kann es helfen, ein Topcoat in einer anderen Farbe zu nehmen. So siehst du besser, wo du schon gewachst hast und wo noch nicht. Das verhindert Lücken und sorgt für gleichmäßigen Grip.
Die Bedeutung Von Wachshubbeln
Wachshubbel sind keine zufälligen Kratzer, sondern dein Freund und Helfer. Diese kleinen Erhebungen auf dem Wachs sind es, die deinem Neoprenanzug oder deinen Füßen Halt geben. Ohne sie würdest du auf dem Brett rutschen wie auf einer Bananenschale. Wenn du das Wachs richtig aufträgst, entstehen diese Strukturen von selbst. Manche rauen das Wachs nach dem Auftragen sogar noch mit einem Wachskamm an, um den Grip zu maximieren. Das ist besonders wichtig, wenn das Wachs durch Sonneneinstrahlung weich geworden ist. Ein kurzer Sprühstoß mit kaltem Wasser kann das Wachs übrigens auch etwas aushärten lassen und den Halt verbessern. Also, denk dran: Hubbel sind gut!
Surf-Wax Richtig Auftragen: Techniken Im Detail
Ganz ehrlich, das Auftragen von Surf-Wax ist so eine typische Sache mit Tücken. Mal denkt man, das kriege ich blind hin, dann merkt man doch, dass ein bisschen System dazugehört. Es ist nicht nur wichtig, die richtige Menge Wax zu nehmen, sondern auch wie man das Ganze aufträgt, macht am Ende den Unterschied. Lass uns Schritt für Schritt durch die wichtigsten Techniken gehen.
Kreisende Bewegungen Für Gleichmäßigen Auftrag
Die kreisende Technik ist super beliebt, weil damit die Schicht gleichmäßig aufs Board kommt. Du nimmst das Wachs, führst kleine, runde Bewegungen und achtest darauf, überall etwa gleich viel zu verwenden. Schon nach kurzer Zeit bekommst du diese typischen kleinen Wachshubbel hin – die sorgen später für den Grip, der dich auf dem Brett hält. Wichtig: Am Anfang darfst du ruhig etwas kräftiger drücken, besonders beim Basecoat, später reicht leichter Druck.
Tipp: Am besten geht das Ganze, wenn das Board Zimmertemperatur hat – also nicht zu heiß und nicht zu kalt.
Parallele Und Diagonale Striche
Wenn du eher der strukturierte Typ bist, probier doch mal parallele oder diagonale Striche. Da fängst du zum Beispiel an, grob Linien vom Tail bis zur Nose zu ziehen und dann quer dazu. Das ergibt dieses Schachbrett-Muster, das viele Profis nutzen.
Kurze Anleitung – so klappt die Methode gut:
- Mit der Wachskante parallele Linien ziehen (z.B. erstmal längs, dann quer).
- Anschließend das Muster nochmal diagonal wiederholen.
- Zum Schluss mit kreisenden Bewegungen die Hubbel "verdichten".
Für den Neuanfang oder nach einer gründlichen Reinigung ist diese Technik besonders praktisch, weil du damit die Basis optimal legst. Anfänger bekommen hiermit schnell ein Gefühl fürs richtige Auftragen – das ist ähnlich praktisch, wie wenn du bei den Tipps für Einsteiger nachliest, wie man grundlegende Ausrüstung richtig auswählt: praktische Hinweise für Anfänger.
Die Mischtechnik: Individuelle Anpassung
Viele erfahrene Surfer schwören auf eine Mischung aus mehreren Methoden. Erst diagonale Linien für die Grundstruktur, dann kreisend nacharbeiten. Das Gute: So kannst du die Dichte und Verteilung des Wachses je nach Highlight-Zone auf dem Board ganz flexibel anpassen. Manche Bereiche brauchen mehr Grip, andere weniger – das tastest du beim Auftragen einfach aus.
Hier drei Vorteile der Mischtechnik auf einen Blick:
- Schneller Aufbau einer guten Griffigkeit
- Individuelle Anpassung an Fußposition und Druckpunkte
- Gleichmäßige Hubbel, die auch mehrere Sessions überstehen
Das organische Ergebnis zählt: Kleine Unregelmäßigkeiten oder unterschiedlich große Hubbel sind ganz normal und verbessern oft sogar den Halt.
Wie man sieht, gibt es beim Thema Surf-Wax-Auftragen nicht den einen richtigen Weg. Probier ruhig verschiedene Techniken aus, kombiniere sie – irgendwann findest du deinen eigenen Stil. Und noch ein Tipp zum Abschluss: Vor jeder Session die Oberfläche kurz mit dem Wachskamm anrauen, dann bist du immer bereit für die nächste Welle.
Pflege Und Auffrischung Der Wachsschicht
Nach ein paar Sessions ist es ganz normal, dass die Wachsschicht nicht mehr ganz frisch aussieht. Das ist kein Grund zur Panik, denn mit ein paar einfachen Handgriffen kriegt ihr den Grip schnell wieder hin. Man verliert nämlich mit der Zeit immer etwas Wachs, sei es am Neo, an der Badehose oder einfach, weil die Wachshubbel platt gedrückt werden. Das ist total normal und passiert jedem.
Das Anrauen Mit Dem Wachskamm
Der Wachskamm ist euer bester Freund, wenn es darum geht, die Wachsschicht wieder aufzufrischen. Wenn das Wachs durch die Sonne oder einfach durchs Surfen platt geworden ist, könnt ihr mit dem Kamm wieder richtig schöne, griffige Unebenheiten schaffen. Stellt euch das wie ein kleines Peeling für euer Board vor. Einfach mit der gezackten Seite des Kamms über das Wachs gehen. Ihr werdet sofort merken, wie sich der Grip verbessert. Das ist besonders wichtig, wenn ihr merkt, dass ihr auf dem Board ein bisschen rutschig werdet. Einmal kurz durchkämmen und schon ist die nächste Session gerettet.
Regelmäßiges Nachwachsen Vor Dem Surfen
Bevor ihr ins Wasser geht, solltet ihr immer kurz checken, wie euer Wachs aussommt. Wenn es platt aussieht oder ihr irgendwo eine kahle Stelle entdeckt, dann nehmt euch den Wachsblock und frischt die Stelle kurz auf. Das dauert nur ein paar Sekunden und macht einen riesigen Unterschied für euren Halt. Manchmal reicht es schon, wenn man mit der Ecke des Wachsblocks kurz über die betroffenen Stellen fährt, um wieder etwas Grip zu erzeugen. Wenn ihr viel mit dem Board unterwegs seid, ist es auch eine gute Idee, das Wachs nach jeder Session kurz anzurauen, damit es für das nächste Mal bereit ist. So vermeidet ihr, dass sich das Wachs zu sehr abnutzt und ihr müsst nicht gleich eine komplette neue Wachsschicht auftragen. Das spart Zeit und Wachs.
Schutz Vor Sonneneinstrahlung Und Hitze
Die Sonne ist nicht gerade der beste Freund von Surf-Wax. Zu viel Hitze kann das Wachs weich machen und sogar zum Schmelzen bringen. Wenn ihr euer Board mal länger in der Sonne liegen lasst, zum Beispiel am Strand oder auf dem Autodach, dann wird das Wachs weich. Das ist zwar nicht ideal, aber es gibt einen einfachen Trick: Taucht euer Board kurz unter Wasser, bevor ihr surfen geht. Das kühlt das Wachs ab und lässt es wieder härter werden. Wenn ihr euer Board transportiert, ist es am besten, es im Boardbag zu verstauen, um es vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Das hilft auch, dass das Wachs nicht so schnell verschmutzt. Wenn ihr euer Board im Auto lasst, achtet darauf, dass es nicht zu heiß wird, denn das kann das Wachs wirklich ruinieren. Ein bisschen Vorsicht bei der Lagerung kann viel Ärger ersparen und sorgt dafür, dass euer Grip lange hält. Das richtige Paddeln ist dabei auch wichtig, um die Energie zu sparen Mastering paddle technique.
Das regelmäßige Auffrischen der Wachsschicht ist kein Hexenwerk. Mit dem richtigen Werkzeug und ein paar kleinen Tricks bleibt euer Grip auf dem Board lange erhalten. So seid ihr immer bereit für die nächste Welle, ohne euch Gedanken über rutschige Füße machen zu müssen.
Besonderheiten Beim Wachsen Von Softboards
Softboards sind ja oft die ersten Bretter, auf denen man steht, und das ist auch gut so. Sie sind meistens etwas robuster und verzeihen mehr Fehler. Aber auch auf diesen Schaumstoff-Wunderwerken braucht man Grip, sonst rutscht man schneller ab, als man "Welle" sagen kann. Die gute Nachricht ist: Das Wachsen von Softboards ist gar nicht so anders als bei den Hardboards.
Ist Basecoat Auf Softboards Nötig?
Also, die kurze Antwort ist: Nein, ein Basecoat ist auf Softboards nicht unbedingt nötig. Viele Leute überspringen diesen Schritt komplett, wenn sie ein Softboard wachsen. Das liegt daran, dass die Oberfläche von Softboards oft schon von sich aus etwas mehr Halt bietet als ein glattes Hardboard-Deck. Wenn du aber wirklich sichergehen willst, dass dein Wachs bombenfest hält und du auch bei längeren Sessions nicht nachwachsen musst, kannst du natürlich trotzdem einen Basecoat auftragen. Es macht das Topcoat-Wachs auch sparsamer im Verbrauch. Aber für den normalen Gebrauch reicht es meistens, direkt mit dem Topcoat zu starten.
Spezielle Softboardwachse
Es gibt tatsächlich Wachse, die extra für Softboards entwickelt wurden. Diese sind oft etwas weicher und lassen sich leichter auftragen, was auf dem etwas nachgiebigeren Material von Softboards gut funktioniert. Manchmal sind sie auch so formuliert, dass sie besonders gut auf Schaumstoff haften. Ein Beispiel dafür ist das Sticky Bumps Softboardwax. Diese speziellen Wachse sind oft eine gute Wahl, wenn du dir unsicher bist oder einfach das Beste für dein Board willst. Sie sind darauf ausgelegt, auch auf den etwas raueren Oberflächen von Softboards gut zu halten und ein angenehmes Gefühl zu vermitteln. Aber keine Sorge, wenn du keins findest, jedes normale Wachs tut es auch.
Jeder Wachstyp Ist Geeignet
Das Wichtigste ist, dass du das Wachs für die richtige Wassertemperatur wählst. Das gilt für Softboards genauso wie für Hardboards. Ein Wachs für kaltes Wasser in der Nordsee wird in den Tropen zu klebrig, und ein Wachs für warmes Wasser in Portugal wird dir bei kälteren Bedingungen kaum Halt geben. Du kannst also jedes Surf-Wax verwenden, solange es zur Temperatur passt. Wenn du viel unterwegs bist und die Bedingungen wechseln, kann ein Wachs mit einem breiten Temperaturbereich eine Option sein, aber oft ist ein spezifisches Wachs für die jeweilige Temperatur die bessere Wahl. Denk dran, dass du auch auf einem Softboard nicht abrutschen willst, egal wo du surfst. Die Wahl des richtigen Surfboards ist natürlich auch wichtig, aber das Wachs sorgt für den direkten Kontakt und Grip.
- Wähle dein Wachs passend zur Wassertemperatur.
- Basecoat ist optional, aber kann den Halt verbessern.
- Spezielle Softboardwachse sind eine gute Option, aber nicht zwingend notwendig.
Beim Wachsen von Softboards geht es vor allem darum, einen guten Grip zu erzielen, ohne das Material zu beschädigen. Die Grundprinzipien bleiben gleich: Sauberkeit und die richtige Wachswahl für die Bedingungen.
Natürliche Feinde Des Surf-Wachses
Sand Und Staub Als Grip-Killer
Manchmal fühlt es sich an, als ob das Surfbrett ein Magnet für Sand und Staub ist. Und das ist auch gut so, denn diese kleinen Partikel sind echte Grip-Killer. Wenn sich Sand und Staub in eurem Wachs festsetzen, verwandelt sich die griffige Oberfläche schnell in etwas, das sich eher wie feines Schleifpapier anfühlt. Das ist nicht nur unangenehm, sondern macht auch das Stehen auf dem Brett schwierig. Man verliert den Halt, und das ist beim Surfen ja nun wirklich das Letzte, was man will. Deshalb ist es so wichtig, euer Board sauber zu halten.
Sonneneinstrahlung Und Hitze
Die Sonne ist zwar toll für die Stimmung und die Haut, aber für euer Surf-Wax ist sie eher ein Problem. Hohe Temperaturen, besonders wenn das Board mal länger in der prallen Sonne liegt, lassen das Wachs weich werden und sogar schmelzen. Das Ergebnis? Die mühsam aufgebrachten Wachshubbel verschwinden, und die Oberfläche wird glatt und rutschig. Stellt euch vor, ihr seid gerade dabei, eine Welle zu erwischen, und plötzlich rutscht ihr ab, weil das Wachs einfach zerlaufen ist. Ärgerlich, oder?
Vermeidung Von Verschmutzung
Es gibt ein paar einfache Dinge, die ihr tun könnt, um euer Wachs zu schützen. Wenn ihr euer Board vom Wasser holt, versucht, es nicht direkt in den Sand zu legen. Ein Handtuch oder eine Decke sind da Gold wert. Wenn ihr euer Board transportiert, ist eine Boardbag eine gute Idee, um es vor Staub und direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Und nach dem Surfen? Ein schneller Blick auf das Wachs und gegebenenfalls eine kleine Ausbesserung mit dem Wachskamm können Wunder wirken. Denkt dran, ein gut gepflegtes Wachs bedeutet besseren Halt und mehr Spaß im Wasser.
Zubehör Für Das Perfekte Wachserlebnis
Neben dem Wachs selbst gibt es ein paar Helferlein, die das Auftragen und Pflegen der Wachsschicht wirklich einfacher machen. Ohne diese Dinge geht es zwar irgendwie, aber mit ihnen wird das Ganze doch deutlich angenehmer und das Ergebnis hält besser.
Der Unverzichtbare Wachskamm
Das ist wahrscheinlich das wichtigste Zubehör nach dem Wachs selbst. Ein Wachskamm, oft auch ‚Comb‘ genannt, ist super wichtig, um den Grip aufzufrischen. Wenn das Wachs durch die Sonne oder viel Surfen platt gedrückt wurde, verliert es seine Struktur. Mit dem Kamm raust du das Wachs wieder auf, erzeugst kleine Rillen und Hügel, die für den nötigen Halt sorgen. Das ist echt eine Kleinigkeit, aber macht einen riesigen Unterschied, besonders wenn du merkst, dass deine Füße anfangen zu rutschen. Du solltest das Wachs regelmäßig mit dem Kamm anrauen, am besten vor jeder Session oder zumindest nach ein paar Wellen.
Wachs-Remover Zur Schonenden Reinigung
Manchmal muss das alte Wachs runter. Vielleicht wechselst du die Wassertemperatur, oder es hat sich einfach zu viel Schmutz angesammelt. Hier kommt ein Wachs-Remover ins Spiel. Das Zeug hilft dir, das klebrige Zeug vom Board zu bekommen, ohne das Material anzugreifen. Man kann zwar auch mit einem Spachtel oder so rangehen, aber das kann schnell Kratzer hinterlassen. Ein guter Remover ist da viel schonender. Einfach auftragen, kurz einwirken lassen und dann mit einem Tuch abwischen. Danach steht dem neuen Wachs nichts mehr im Wege.
Zusätzliche Hilfsmittel Und Gadgets
Es gibt noch ein paar andere Dinge, die nützlich sein können. Manche Leute benutzen spezielle Wachs-Taschen, um das Wachs sauber zu halten und nicht alles voller Wachsreste zu haben. Das ist praktisch, wenn man unterwegs ist. Dann gibt es noch Tücher, die helfen, das Board vor dem Wachsen sauber zu machen. Ein sauberer Untergrund ist nämlich die halbe Miete für guten Grip. Und wer es ganz genau nimmt, benutzt vielleicht sogar eine kleine Waage, um die Wachsmenge zu kontrollieren, aber das ist wohl eher was für die Profis. Für die meisten von uns reichen aber Wachskamm und eventuell ein Remover völlig aus, um das Surfbrett richtig zu wachsen.
- Wachskamm: Zum Aufrauen und Strukturieren der Wachsschicht.
- Wachs-Remover: Zum schonenden Entfernen von altem Wachs.
- Reinigungstücher: Um das Board vor dem Wachsen von Staub und Schmutz zu befreien.
- Wachs-Tasche: Hält das Wachs sauber und schützt vor Wachsresten in der Tasche.
Umweltaspekte Und Nachteile Von Surf-Wax
Mal ehrlich, Surfwachs ist super wichtig für den Grip, keine Frage. Aber es ist nicht alles Gold, was glänzt, oder? Wenn man mal genauer hinschaut, gibt es da schon ein paar Punkte, die man bedenken sollte.
Umweltfreundliche Wachsoptionen
Das mit dem Wachs ist so eine Sache. Viele der klassischen Wachse sind ja auf Erdölbasis hergestellt. Das ist nicht gerade das, was man als umweltfreundlich bezeichnen würde. Mittlerweile gibt es aber zum Glück immer mehr Alternativen. Viele Marken setzen auf natürliche Inhaltsstoffe wie Bienenwachs oder pflanzliche Öle. Diese biologisch abbaubaren Wachse sind eine echte Wohltat für die Meere und die Strände, an denen wir so gerne surfen. Es lohnt sich wirklich, danach Ausschau zu halten.
Hygienische Aspekte
Klar, Wachs sorgt für Grip, aber es zieht auch Zeug an. Sand und Staub sind die größten Übeltäter. Die setzen sich im Wachs fest und machen es irgendwann zu einer Art Schleifpapier. Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch das Board beschädigen. Und dann ist da noch die Sache mit dem Wachs, das man versehentlich an Klamotten, im Auto oder auf anderen Boards wiederfindet. Das ist zwar kein riesiges Hygiene-Problem, aber schon ein bisschen nervig.
Vermeidung Von Wachsverlust
Das Wachs auf dem Board hält ja nicht ewig. Durch die Sonne kann es weich werden und schmelzen, besonders wenn es richtig heiß ist. Dann verliert man Grip und muss nachwachsen. Auch beim Surfen selbst reibt sich das Wachs ab, und kleine Wachshubbel werden plattgedrückt. Manchmal verliert man auch einfach Wachsstücke, die dann irgendwo im Sand oder im Wasser landen. Das ist zwar meistens nur ein kleiner Teil, aber wenn man es hochrechnet, kommt da schon was zusammen.
Manchmal vergisst man, dass auch die kleinen Dinge einen Einfluss haben können. Wenn wir uns für umweltfreundlichere Wachsoptionen entscheiden und sorgfältig mit unserem Wachs umgehen, tragen wir alle ein bisschen dazu bei, unsere Surfspots sauber zu halten. Es ist keine riesige Umstellung, aber es macht einen Unterschied.
- Sand und Staub: Siehe oben, machen das Wachs zu Schleifpapier.
- Sonneneinstrahlung und Hitze: Lassen das Wachs schmelzen und reduzieren den Grip.
- Abrieb beim Surfen: Die Wachshubbel werden flach, die Oberfläche nutzt sich ab.
- Versehentlicher Verlust: Wachsstücke gehen verloren und landen im Sand oder Wasser.
Zusammenfassend: Dein Brett ist bereit!
So, das war’s im Grunde. Mit dem richtigen Wachs für die Wassertemperatur und ein bisschen Übung beim Auftragen hast du jetzt ein Brett, das dir den nötigen Halt gibt. Denk dran, das Wachs ist dein Freund, wenn es darum geht, nicht ständig abzurutschen. Und wenn es mal glatt wird, schnapp dir einfach den Wachskamm und raue es kurz auf. Das ist wirklich keine Hexerei und macht einen riesigen Unterschied für deinen Spaß im Wasser. Also, ab aufs Brett und genieße die Wellen!
Häufig gestellte Fragen
Muss ich mein Surfbrett immer wachsen?
Ja, Surfwachs ist super wichtig! Ohne das Zeug rutschst du auf dem Brett total weg, besonders wenn es nass ist. Stell dir vor, du versuchst auf einer nassen Bananenschale zu stehen – so ähnlich ist das. Das Wachs gibt dir den nötigen Halt, damit du stehen und surfen kannst.
Welches Wachs brauche ich für mein Wasser?
Das ist ganz einfach: Das Wasser hat verschiedene Temperaturen. Für kaltes Wasser brauchst du ein hartes Wachs (Cold Water Wax), damit es nicht zu weich wird. Für warmes Wasser nimmst du ein weicheres Wachs (Tropical Wax), damit es gut klebt. Es gibt auch Wachs für normale Temperaturen. Schau einfach auf die Packung, da steht die Wassertemperatur drauf.
Was ist der Unterschied zwischen Basecoat und Topcoat?
Der Basecoat ist wie eine Grundierung, eine harte Schicht, die dafür sorgt, dass dein normales Wachs länger hält. Du brauchst ihn nicht unbedingt, aber er ist super für Leute, die viel surfen. Der Topcoat ist das normale Wachs, das du direkt auf die Oberfläche aufträgst und das dir den Grip gibt.
Wie trage ich das Wachs am besten auf?
Es gibt verschiedene Arten, das Wachs aufzutragen. Du kannst kleine Kreise machen, das Wachs hin und her reiben oder diagonal. Probier einfach aus, was dir am besten gefällt! Wichtig ist, dass du das ganze Brett gut bedeckst, wo deine Füße hinkommen. Am Ende sollten kleine Noppen entstehen, die für Grip sorgen.
Wie oft muss ich mein Brett neu wachsen?
Das kommt darauf an, wie oft du surfst. Nach jeder Session oder zumindest vor der nächsten ist es gut, das Wachs kurz mit einem Wachskamm anzurauen. So bleiben die Noppen erhalten. Den Basecoat musst du nur alle paar Monate neu machen, es sei denn, du wechselst deine Surf-Region mit ganz anderen Wassertemperaturen.
Was mache ich, wenn das Wachs schmutzig wird?
Sand und Staub sind die größten Feinde vom Wachs. Sie machen es rutschig. Wenn dein Wachs verschmutzt ist, kannst du es vorsichtig mit einem Wachskamm wieder aufrauen. Wenn es ganz schlimm ist, musst du das alte Wachs komplett entfernen und neu wachsen.
Kann ich mein Softboard auch wachsen?
Ja klar! Auch auf Softboards brauchst du Grip. Du wächst sie fast genauso wie normale Surfbretter. Ein Basecoat ist hier aber meistens nicht nötig. Nimm einfach das Wachs, das zur Wassertemperatur passt.
Gibt es auch umweltfreundliches Wachs?
Ja, zum Glück gibt es immer mehr Wachs-Marken, die auf natürliche Inhaltsstoffe setzen und umweltfreundlicher sind. Achte beim Kauf darauf, ob auf der Packung etwas von ‚eco‘, ’natural‘ oder ‚biodegradable‘ steht. So kannst du auch mit gutem Gewissen surfen.