Die besten Wellenarten erklärt – Beachbreak, Pointbreak & Reef

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Wellen sind einfach faszinierend, oder? Für uns Surfer sind sie das Herzstück unseres Sports. Aber Wellen sind nicht einfach nur Wellen. Es gibt verschiedene Arten, und jede hat ihre Eigenheiten. Manche sind super für Anfänger, andere eher was für echte Profis. In diesem Artikel schauen wir uns die wichtigsten Wellenarten mal genauer an – von Beachbreaks bis zu den kniffligen Reefbreaks. So verstehst du besser, was da draußen im Meer eigentlich passiert und welche Welle am besten zu dir passt.

Wichtige Erkenntnisse

  • Beach Breaks sind oft gut für Anfänger, da sie über Sand brechen und meist weniger gefährlich sind.
  • Reef Breaks brechen über Korallen oder Felsen und sind meist kraftvoller, eher für erfahrene Surfer.
  • Point Breaks sind Wellen, die entlang einer Landzunge brechen und oft sehr lange Ritte ermöglichen.
  • A-Frames sind Wellen, die gleichzeitig nach links und rechts brechen und somit zwei Surfrichtungen bieten.
  • Close-Outs sind Wellen, die auf ganzer Länge gleichzeitig brechen und daher nicht surfbar sind.

1. Beach Breaks

Beach Breaks sind, wie der Name schon sagt, Wellen, die über Sandbänken brechen. Stell dir vor, du stehst am Strand und siehst, wie die Wellen sich aufbauen und dann über den Sand rollen – das ist ein Beach Break in Aktion. Diese Art von Wellen ist super beliebt, besonders bei Anfängern, weil der Untergrund weich ist.

Beach Breaks sind dynamisch. Das bedeutet, dass sich die Sandbänke ständig verändern, was die Wellenqualität beeinflussen kann. An einem Tag hast du perfekte Wellen, am nächsten Tag sind sie vielleicht nicht mehr so gut. Das hängt alles davon ab, wie der Sand sich verlagert hat.

Einige wichtige Punkte zu Beach Breaks:

  • Sie sind ideal für Anfänger, da der Sandboden das Verletzungsrisiko minimiert.
  • Die Wellen können unberechenbar sein, da sich die Sandbänke ständig verändern.
  • Es gibt Beach Breaks auf der ganzen Welt, von Europa bis Australien.

Beach Breaks sind wie eine Wundertüte: Man weiß nie genau, was man bekommt. Aber genau das macht sie auch so spannend. Die ständige Veränderung sorgt dafür, dass es nie langweilig wird und man immer wieder neue Herausforderungen hat.

Beach Breaks sind nicht immer einfach, aber sie bieten eine tolle Möglichkeit, das Surfen zu lernen und sich zu verbessern. Also, ab an den Strand und rein ins Wasser!

2. Reef Breaks

Reef Breaks sind Spots, bei denen die Wellen über einem Riff brechen. Dieses Riff kann aus verschiedenen Materialien bestehen: flache Steinplatten, Vulkangestein oder sogar lebende Korallen. Die Beschaffenheit des Untergrunds ist hier der entscheidende Faktor. Das bedeutet, dass die Wellen bei gleichen Bedingungen immer gleich brechen, was Reef Breaks sehr zuverlässig macht.

Allerdings sind Reef Breaks nicht unbedingt etwas für Anfänger. Oft ist das Wasser, besonders bei Ebbe, sehr flach. Ein Sturz kann dann schmerzhaft enden, da die Riffe scharfkantig sind und Seeigel beherbergen können. Man sollte also schon etwas Erfahrung mitbringen.

Bekannte Reef Breaks sind zum Beispiel Pipeline auf Hawaii oder Teahupo’o in Tahiti. Diese Spots sind berühmt für ihre kraftvollen und anspruchsvollen Wellen.

Reef Breaks können wirklich spektakulär sein, aber man sollte sie mit Respekt behandeln. Informiere dich vorher gut über den Spot und seine Bedingungen, bevor du dich ins Wasser wagst. Sicherheit geht vor!

3. Point Breaks

Point Breaks sind etwas Besonderes. Stell dir vor, die Welle bricht nicht einfach auf einen Strand zu, sondern entlang einer Landzunge oder eines Felsvorsprungs. Das bedeutet: lange Rides! Oftmals sind Point Breaks die längsten Wellen, die man surfen kann.

Einige Point Breaks sind weltberühmt und bieten unglaubliche Möglichkeiten, dein Surfen zu verbessern. Du kannst Turns üben, deine Technik verfeinern oder einfach nur die lange Fahrt genießen. Allerdings sind diese Spots oft sehr beliebt, was bedeutet, dass es im Wasser voll werden kann. Du musst also am Peak sitzen, um eine Welle zu bekommen.

Point Breaks können auch flach sein, also Vorsicht! Nicht alle Point Breaks sind für Anfänger geeignet. Informiere dich vorher gut über den Spot, bevor du dich ins Wasser wagst.

Einige bekannte Point Breaks sind:

  • Jeffreys Bay (J-Bay) in Südafrika
  • Anchor Point in Marokko
  • Rincón in Kalifornien

4. Rivermouth Break

Ein Rivermouth Break wird oft mit einem Reef- oder Pointbreak verwechselt, weil die Wellen so perfekt aussehen, dass man sie kaum für Beachbreaks halten würde. Aber das stimmt nicht ganz! Ein Rivermouth Break ist eigentlich eine spezielle Art von Beachbreak, die nur dort entsteht, wo ein Fluss ins Meer mündet.

Der Fluss transportiert Sand ins Meer und formt so eine einzigartige Sandbank. Diese Sandbank ist der Schlüssel! Ein bekanntes Beispiel ist Mundaka im Baskenland. Dort hat der Fluss den ganzen Sommer Zeit, eine perfekte Sandbank zu formen, weil der Swell in den Sommermonaten normalerweise nicht stark genug ist, um die Sandbänke zu verschieben. Rivermouth Breaks sind eher selten und oft sehr lokal begrenzt.

Rivermouth Breaks sind etwas Besonderes, weil sie die Kraft des Flusses nutzen, um perfekte Wellen zu formen. Sie sind ein Beweis dafür, wie die Natur zusammenarbeiten kann, um etwas wirklich Einzigartiges zu schaffen.

5. A-Frames

Okay, A-Frames. Stell dir vor, du stehst am Strand und siehst eine Welle, die sich in zwei Richtungen aufteilt. Das ist im Grunde ein A-Frame. Die Welle bricht sowohl nach links als auch nach rechts von einem zentralen Punkt aus. Das macht sie zu einer Art Doppelwelle, bei der zwei Surfer gleichzeitig Spaß haben können – einer fährt nach links, der andere nach rechts.

Das Coole an A-Frames ist, dass sie oft sehr symmetrisch sind. Das bedeutet, dass beide Seiten der Welle ähnliche Bedingungen bieten. Allerdings sind perfekte A-Frames selten. Meistens ist eine Seite etwas länger, steiler oder schneller als die andere. Das erfordert dann schnelle Entscheidungen, welche Seite man nimmt.

Manchmal sind A-Frames super offensichtlich, aber manchmal muss man ein bisschen genauer hinschauen, um zu erkennen, dass eine Welle sich tatsächlich in beide Richtungen aufteilt.

A-Frames sind super, weil sie die Möglichkeit bieten, sich mit einem Freund oder einer Freundin die Welle zu teilen. Es ist ein bisschen wie ein Wettrennen, wer zuerst in Position ist und die beste Seite erwischt. Aber am Ende geht es darum, gemeinsam Spaß zu haben.

Einige bekannte A-Frame-Spots sind:

  • Lower Trestles (Kalifornien)
  • Pavones (Costa Rica)
  • Hikkaduwa (Sri Lanka)

6. Close-Outs

Okay, lass uns über Close-Outs reden. Jeder Surfer kennt sie, keiner mag sie. Stell dir vor, du paddelst raus, siehst eine Welle, die perfekt aussieht, nur um dann festzustellen, dass sie komplett durchbricht. Das ist ein Close-Out. Die ganze Welle bricht auf einmal, von links nach rechts, und lässt dir keine Chance, sie zu surfen. Es ist frustrierend, aber gehört zum Surfen dazu.

Close-Outs entstehen oft durch den Meeresboden. Wenn der Übergang von tiefem zu flachem Wasser sehr abrupt ist, kann das dazu führen, dass die Welle unkontrolliert bricht. Auch Wind und Strömung spielen eine Rolle. Manchmal sind es einfach die Bedingungen an diesem Tag, die Close-Outs begünstigen. Es gibt Tage, da scheint jede Welle ein Close-Out zu sein, und an anderen Tagen sind sie kaum vorhanden.

Es ist wichtig, Close-Outs zu erkennen, bevor man sie anpaddelt. Achte auf die Form der Welle und wie sie sich aufbaut. Wenn sie sehr steil ist und keine klare Schulter hat, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es ein Close-Out ist. Manchmal ist es besser, eine Welle auszulassen, als sich in einen Close-Out zu stürzen.

Es gibt nicht viel, was man gegen Close-Outs tun kann, außer sie zu vermeiden. Manchmal kann man versuchen, ganz am Rand der Welle zu starten, in der Hoffnung, einen kleinen Abschnitt zu erwischen, bevor sie komplett zusammenbricht. Aber meistens ist es besser, einfach weiterzupaddeln und auf die nächste Welle zu warten. Geduld ist der Schlüssel!

7. Strömung

Strömung ist ein superwichtiges Thema beim Surfen, und zwar nicht nur, weil sie uns manchmal ganz schön rumschubst. Sie ist nämlich auch dafür verantwortlich, dass überhaupt Wellen entstehen. Klingt komisch, ist aber so! Die Strömung ist quasi die Bewegung des Wassers, die durch verschiedene Faktoren wie Wind, Gezeiten oder auch Temperaturunterschiede entsteht. Für uns Surfer sind vor allem die Strömungen im Küstenbereich interessant, weil wir sie nutzen können, um uns das Leben leichter zu machen.

Wenn man die lokalen Strömungen kennt, kann man sich zum Beispiel ganz entspannt an den Channels orientieren. Das sind Bereiche, in denen weniger Wellen brechen und das Wasser etwas unruhiger ist. Diese Channels sind im Grunde Rückströmungen, die das Wasser, das von den Wellen ans Land gedrückt wurde, wieder zurück ins Meer befördern. Clever, oder?

Wenn man mal in eine Strömung gerät, die einen nicht gerade auf die Felsen zu treibt, sollte man erstmal ruhig bleiben und schauen, wohin man so getrieben wird. Panik hilft da nämlich gar nicht. Will man aus der Strömung raus, paddelt man am besten im rechten Winkel dazu, bis man im Weißwasser ist. Von da aus kommt man meistens easy an den Strand.

Es ist echt wichtig, sich vor dem Surfen über die Strömungsverhältnisse zu informieren. Lokale Surfer oder Surflehrer können da oft gute Tipps geben. Und denkt dran: Lieber einmal zu viel nachgefragt als sich in eine gefährliche Situation zu bringen!

8. Surfreviere

Klar, die Art der Welle ist wichtig, aber wo du surfst, ist mindestens genauso entscheidend! Es gibt unzählige Spots auf der Welt, die sich für unterschiedliche Könnerstufen eignen. Einige sind perfekt für Anfänger, während andere nur von erfahrenen Surfern bezwungen werden sollten.

Die Wahl des richtigen Reviers kann den Unterschied zwischen einem unvergesslichen Surferlebnis und einer frustrierenden Erfahrung ausmachen.

Es ist wirklich wichtig, sich vorher zu informieren. Check die Bedingungen, die Gezeiten und die lokalen Gegebenheiten. Sprich mit Locals, wenn du kannst. Die wissen oft am besten, wann und wo die besten Wellen laufen. Und vergiss nicht: Sicherheit geht vor! Kenne deine Grenzen und überschätze dich nicht.

9. Offshore-Wind

Offshore-Wind, also Wind, der vom Land aufs Meer weht, ist für viele Surfer ein wahrer Segen. Er sorgt dafür, dass die Wellen schön geordnet ankommen und länger nicht brechen. Aber warum ist das so?

Der Offshore-Wind drückt quasi gegen die Welle, was sie steiler macht und ihren Brechpunkt verzögert. Das bedeutet längere Rides und oft auch die Chance auf einen Tube, diesen berühmten Tunnel, den man in der Welle surfen kann.

Für erfahrene Surfer ist das ideal, weil sie so mehr Zeit haben, die Welle auszunutzen und ihre Manöver zu fahren. Aber auch für Anfänger kann leichter Offshore-Wind gut sein, da er die Wellen glatter macht.

Allerdings sollte der Offshore-Wind nicht zu stark sein. Zu viel Wind kann die Wellen unberechenbar machen und das Surfen erschweren. Ein leichter, konstanter Offshore-Wind ist das Optimum.

Es ist also wichtig, die Windbedingungen im Auge zu behalten, wenn man surfen geht. Offshore kann super sein, aber es kommt immer auf die richtige Balance an.

10. Onshore-Wind

Onshore-Wind, also Wind, der vom Meer auf das Land weht, kann das Surfen ganz schön beeinflussen. Im Allgemeinen ist starker Onshore-Wind nicht ideal, aber es gibt Ausnahmen und Nuancen, die man kennen sollte.

Onshore-Wind drückt die Wellen zusammen, bevor sie die Küste erreichen. Das kann dazu führen, dass die Wellen unordentlicher und schwieriger zu surfen sind. Sie brechen schneller und haben oft weniger Form. Das macht es schwerer, einen sauberen Take-off hinzulegen und eine lange, kontrollierte Fahrt zu genießen.

Allerdings ist leichter Onshore-Wind nicht immer schlecht. Manchmal kann er sogar für gute Bedingungen sorgen, besonders für Anfänger. Hier sind ein paar Punkte, die man beachten sollte:

  • Wellenhöhe: Leichter Onshore-Wind kann die Wellenhöhe reduzieren, was das Surfen für Anfänger einfacher macht.
  • Sicherheit: Bei einem Sturz ist es oft sicherer, wenn der Wind einen zurück ans Ufer drückt.
  • Übung: Das Surfen bei leichtem Onshore-Wind kann eine gute Übung sein, um das Paddeln und die Balance zu verbessern.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Bedingungen je nach Surfspot variieren können. Was an einem Strand funktioniert, muss nicht unbedingt an einem anderen gelten. Beobachte immer die Bedingungen und sprich mit lokalen Surfern, bevor du ins Wasser gehst.

Ab einer gewissen Windstärke (ungefähr 20 km/h) wird es aber meistens schwierig. Die Wellen werden dann sehr unruhig und brechen unkontrolliert. Es kann dann sogar gefährlich werden, ins Wasser zu gehen.

Also, bevor du dich entscheidest, bei Onshore-Wind surfen zu gehen, schau dir die Bedingungen genau an und überlege, ob es für dein Können geeignet ist.

Fazit: Die Welle ist nicht gleich Welle

So, jetzt haben wir uns die verschiedenen Wellenarten mal genauer angeschaut. Ob Beachbreak, Reefbreak oder Pointbreak – jede hat ihre Eigenheiten und ist für unterschiedliche Surfertypen gedacht. Für Anfänger ist der Beachbreak super, weil der Sandboden Fehler verzeiht. Wer schon etwas sicherer auf dem Brett steht, kann sich an Reefbreaks wagen, muss aber aufpassen, dass er sich nicht an den Riffen verletzt. Und die Pointbreaks? Die sind oft lang und perfekt, um richtig Gas zu geben, aber da ist auch meistens viel los. Am Ende ist es wichtig, dass du die Welle findest, die zu deinem Können passt. Dann macht das Surfen auch am meisten Spaß!

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Beachbreak?

Ein Beachbreak ist ein Ort, an dem Wellen über einen sandigen Meeresboden brechen. Diese Art von Welle ist oft gut für Anfänger, weil der Untergrund weich ist, falls man fällt.

Was ist ein Reefbreak?

Ein Reefbreak entsteht, wenn Wellen über ein Riff oder felsigen Grund brechen. Diese Wellen sind meist stärker und schneller, daher eher für fortgeschrittene Surfer geeignet. Man muss aufpassen, da Korallen und Felsen scharf sein können.

Was ist ein Pointbreak?

Ein Pointbreak ist eine Welle, die an einer Landzunge oder einem Felsvorsprung bricht und sich oft über eine lange Strecke in eine Richtung bewegt. Sie sind bekannt für lange Ritte und sind super, um das Surfen zu üben, aber oft auch sehr voll.

Was sind A-Frames?

A-Frames sind Wellen, die gleichzeitig nach links und rechts brechen. Sie sehen aus wie ein ‚A‘ und sind bei Surfern sehr beliebt, weil man wählen kann, in welche Richtung man surfen möchte.

Was ist ein Close-Out?

Close-Outs sind Wellen, die auf ihrer gesamten Länge gleichzeitig brechen. Das bedeutet, man kann sie nicht surfen, da es keinen offenen Bereich gibt, durch den man gleiten könnte. Gute Surfer erkennen diese sofort und warten auf die nächste Welle.

Warum sind Strömungen wichtig für Surfer?

Strömungen sind Wasserbewegungen im Meer. Sie können Wellen beeinflussen und sind wichtig für Surfer, um zu verstehen, wie und wo Wellen brechen und wohin sie einen ziehen könnten.